agb

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Hundeschule „Miteinander“

1.
Für jedes Tier und jeden Halter/Hundeführer muss eine gültige Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein. Jedes Tier sollte über ausreichenden Impfschutz verfügen. Beide Nachweise sind spätestens in der ersten Unterrichtsstunde zu erbringen.
Die Teilnehmer verpflichten sich, nur mit einem gesunden Tier an den Trainingsstunden teilzunehmen, d.h. dass kein Ansteckungsrisiko für andere Personen oder Tiere besteht, es frei von Ungeziefer und den Anforderungen des Unterrichtes körperlich gewachsen ist.

2.
Die Teilnehmer haften für alle von sich und / oder von ihrem Tier verursachten Schäden. Die Hundeschule übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden, Sachschäden oder Vermögensschäden, die durch die Anwendung und Ausführung der gezeigten und veranlassten Übungen entstehen.

3.
Die Hundeschule übernimmt weiterhin keinerlei Haftung für Schäden jeglicher Art, die durch die teil-nehmenden Tiere verursacht werden. Alle Begleitpersonen sind durch die Teilnehmer auf den bestehenden Haftungsausschluss hinzuweisen und in Kenntnis zu setzen. Jeder Teilnahme, jeder Besuch, jede Übung der teilnehmenden Personen und Tiere an den Unterrichts-, Spiel- und/oder Beratungsstunden erfolgen ausschließlich auf eigenes Risiko. Eltern haften für ihre Kinder.

4.
Der Erfolg der Unterrichtsstunden hängt in großem Maße vom Einsatz und Mitarbeit der Teilnehmer ab, eine Erfolgsgarantie wird daher nicht gegeben.

5.
Eine Terminvereinbarung ist erforderlich, Beratungen, Einzel- und Gruppenstunden werden je nach Erfordernis an verschiedenen Orten durchgeführt. Vereinbarte Termine sind verbindlich und gründen sich auf einen Auftrag des jeweiligen Kunden an die Hundeschule.

Nicht wahrgenommene Termine begründen (gem. BGB 611, Satz 1, §615) einen Anspruch auf ein Ausfallhonorar der Hundeschule. Eine Absage oder Verschiebung eines vereinbarten Einzeltermins muss spätestens 24 Stunden vorher durch den Teilnehmer erfolgen. Erfolgt dies nicht oder später, wird die Unterrichtsstunde (inkl. eventueller Fahrtkosten) voll angerechnet, egal, aus welchen Gründen.

6.

Die  Teilnahme an Kursen/Workshops/Trainingsgruppen ist nur möglich nach Überweisung der Kursgebühr vor  Beginn des Kurses oder Barzahlung spätestens  in der ersten Unterrichtsstunde.

 

Die Anmeldung zu Gruppen, Kursen und Workshops ist verbindlich, d.h.es  besteht kein Anspruch auf Erstattung bei Nichterscheinen zu vereinbarten Terminen, denn i.d.R. findet das Training trotzdem statt. Alternativ kann die versäumte  Stunde bei entsprechendem Angebot  in einer anderen Gruppe nachgeholt werden. 


Die Hundetrainerin behält sich vor, den jeweiligen Unterricht aus wichtigen Gründen abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird der Unterricht zu einem anderen Termin nachgeholt. Sollte ein Kursangebot wegen zu geringer Teilnehmeranzahl gar nicht zustande kommen, werden bereits entrichtete Kursgebühren erstattet.


Vor Beginn der Kurse/Seminare kann vom Vertrag zurückgetreten werden. Der Rücktritt hat schriftlich zu erfolgen. Bei einem Rücktritt vor Kurs- oder Seminarbeginn werden folgende Stornierungsgebühren fällig:
Bis 4 Wochen vor Beginn 10% des Kurspreises
Bis 1 Woche vor Beginn 30% des Kurspreises
Bei Rücktritt ab einer Woche vor Kursbeginn 90% des Kurspreises

Bereits von Kunden bezahlte, aber nicht in Anspruch genommene Leistungen von Kursen, Seminaren, Workshops, Einzel- und Gruppenstunden sowie ermäßigten 5er - und 10er-Karten werden  bei vorzeitigem Kursabbruch durch den Teilnehmer nicht erstattet, egal, aus welchen Gründen. Auch bei Nichterscheinen zu vereinbarten Gruppenstunden verfällt die Stunde zu Lasten des Kursteilnehmers.

7.
Den Anweisungen der Hundetrainerin oder Übungsleiterin ist unbedingt Folge zu leisten.


Die Hundetrainerin behält sich vor, die Unterrichtsanforderungen den körperlichen Voraussetzungen und dem Alter der Tiere anzupassen und die Örtlichkeiten für die Trainingsstunden des Einzelunterrichts und des Gruppenunterrichts individuell zu bestimmen.

Die Hundetrainerin behält sich weiterhin vor, den etwaigen vom Halter/Hundeführer geforderten Einsatz spezieller Hilfsmittel abzulehnen. Die Mitglieder des BHV (Bundesverband für Hundetrainer und Verhaltensberater e.V) und des Verbandes „Trainieren statt dominieren“ sind verpflichtet, nach deren Grundsätzen zu arbeiten, d.h. gewaltfrei und ausschließlich durch Motivation des Hundes mit positiver Verstärkung. Starkzwangmittel wie Stachelhalsbänder und/oder andere Ausbildungshilfen, die dem Tier Schmerzen und Angst zufügen (z.B. Erziehungsgeschirre, Reizstromgeräte, Sprühhalsbänder, Fisher-Discs u.ä.), sind in unserer Hundeschule nicht gestattet!

Die Hundetrainerin behält sich vor, Hunden, die nicht für den Gruppenunterricht geeignet erscheinen, die Teilnahme zu verweigern. In diesem Falle besteht selbstverständlich die Möglichkeit, den Hund durch Einzelunterricht auf die Teilnahme am Gruppenunterricht vorzubereiten.

8.
Während des Trainings gilt grundsätzlich Leinenpflicht, die Leinen dürfen erst auf Anweisung der Hunde-trainerin gelöst werden. Beim Training auf öffentlichen Wegen und Flächen müssen die Bestimmungen der Hundeverordnung der jeweiligen Gemeinde und der Hundehalterverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommerns eingehalten werden, hier ist insbesondere auch die Pflicht zur Kotaufnahme und ggf. die Leinenpflicht zu beachten.

Die Hunde sollten sich nicht auf dem Gelände der Hundeschule versäubern, sondern möglichst vor der Trainingsstunde Gelegenheit bekommen, sich zu lösen. Läufige Hündinnen dürfen nur nach Rücksprache am Unterricht teilnehmen.

9.
Jegliche Änderungen, Ergänzungen oder die teilweise oder gesamte Aufhebung des Vertrages
bedürfen der Schriftform, auch die Abänderung oder Aufhebung des Vertrages.

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Wismar. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB nichtig oder unwirksam sein, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

Stand 01.09.2016